Duisburg als Wirtschaftsstandort
Duisburg ist mit rund 506.500 Einwohnerinnen und Einwohnern ein wichtiger Wirtschafts- und Arbeitsstandort in der Metropolregion Rhein-Ruhr. Die zentrale Lage, die kulturelle Vielfalt der Bevölkerung und die enge Vernetzung innerhalb der Rhein-Ruhr-Region machen Duisburg zu einem dynamischen Standort mit großem Entwicklungspotenzial.
Mit rund 180.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und einem Bruttoinlandsprodukt von mehr als 20 Milliarden Euro ist Duisburg ist ein starker Wirtschafts- und Industriestandort. Geprägt wird dieser insbesondere durch die Großindustrie und das Verarbeitende Gewerbe, den Stahl, die Hafenwirtschaft und Logistik sowie durch Handel, Recycling und Kreislaufwirtschaft. Die Metall- und Elektroindustrie sowie Stahlindustrie ist mit 27.253 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der größte Wirtschaftszweig der Stadt.
Duisburg im Strukturwandel
Duisburg wandelt sich seit Jahrzehnten von einer stark von Kohle und Stahl geprägten Industriestadt zu einem modernen Wirtschaftsstandort. Zahlreiche Projekte der Stadtentwicklung, Flächenumnutzung und Modernisierung prägen diesen Veränderungsprozess und schaffen neue Perspektiven für Wirtschaft, Arbeit und Lebensqualität. Der Strukturwandel erfordert gezielte Förderung, daher hat die Stadt ein eigenes Fördermittelteam, welches die finanziellen Voraussetzungen für zusätzliche städtische Projekte schafft. Die eingeworbenen Fördermittel fließen in Vorhaben aus den Bereichen Innovation, Infrastruktur und nachhaltige Stadtentwicklung ein. Mit Hilfe der Fördermittellandkarte werden die Projekte transparent und nachvollziehbar dargestellt.
Transformation der Industrie
Als einer der bedeutendsten Stahlstandorte Europas setzt die Stadt auf die langfristige Sicherung ihrer industriellen Wertschöpfung und begleitet die ökologische Modernisierung der Industrie auf dem Weg zur Klimaneutralität. Die Direktreduktionsanlage von thyssenkrupp Steel Europe steht beispielhaft für diesen Weg und unterstreicht die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes. Zudem begleitet Duisburg die Dekarbonisierungsbestrebungen der Unternehmen vor Ort und sieht in der Wasserstofftechnologie ein wichtiges Zukunftsfeld für den Wirtschaftsstandort.
Bildung und Fachkräftesicherung in Duisburg
Mit vier Hochschulen und Universitäten sowie 15.798 Studierenden verfügt Duisburg über eine leistungsfähige Wissenschafts- und Bildungslandschaft. Eine zentrale Bedeutung kommt dabei der Universität Duisburg-Essen zu, deren Campus Duisburg insbesondere durch technisch und wirtschaftlich ausgerichtete Studiengänge geprägt ist. Schwerpunkte liegen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften, der Informatik sowie den Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften.
Wirtschaftsstandort Duisburg im Überblick
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Strukturdaten |
Stand |
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Einwohner |
506.493 |
12.2025 |
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Bruttoinlandsprodukt |
20.218 Mio. € |
12.2023 |
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Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen |
87.140 € |
12.2023 |
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Arbeitslosenquote |
13,5 % |
07.2026 |
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Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte |
179.757 |
12.2025 |
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Einpendler |
105.580 |
06.2025 |
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Auspendler |
111.819 |
06.2025 |
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Gewerbesteuerhebesatz |
495 % |
01.2026 |
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Anzahl Unternehmen |
8.559 |
01.2026 |